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Fehlerlos wie eine Schweizer Uhr

Johann Vogel wurde am 8. März 1977 in Genf geboren. Nachdem er beim FC Meyrin entdeckt wurde, feierte Vogel in der Saison 1992/93 im Alter von 16 Jahren beim Grasshopper-Club sein Profidebüt in der Schweiz. Mit dem Verein aus Zürich gewann er 3 Meistertitel und spielte zwei Mal in der UEFA Champions League.

Von 1999 an spielte er Fussball beim PSV Eindhoven und gewann in seinen beiden ersten Eredivisie- Spielzeiten zwei weitere Titel, wobei er nur sieben Ligaspiele verpasste. Johann Vogel wurde schon in seinem zweiten Jahr bei PSV Eindhoven Vizecaptain und wurde von den Holländern in der Saison 2000/2001 zum Spieler des Jahres gewählt, diesen Titel gewannen vor ihm Spieler wie Ruud Gullit, Marco Van Basten, Jaap Stam oder Ruud Van Nistelrooy.

Vogel glänzte auch danach weiter in der Eredivisie und auf europäischer Bühne, wo er mit dem Team 2002 das Viertelfinale im UEFA-Pokal erreichte. Vogel spielte 2002/03 eine weitere starke Saison im rot-weißen Trikot der Eindhovener, absolvierte 32 Einsätze und gewann mit dem PSV erneut die Meisterschaft. In der Saison 2003/2004 wurden seine Leistungen noch konstanter.

Vogel war Teil des vorzüglichen Mittel- feldtrios mit Mark van Bommel und Phillip Cocu, das den PSV um ein Haar letztes Jahr zum Sensationssieg über Milan im Halbfinale der Champions League gef- ührt hätte, ehe die Mailänder mit einem späten Tor die Träume der Niederländer zunichte machten. Nachdem er mit dem PSV Meisterschaft und Pokal gewonnen hatte, unterschrieb er im Mai 2005 einen Dreijahresvertrag bei den xRossonerix.

Johann Vogel ist es gewohnt, Titel zu sammeln. Dies gelang ihm in seiner Heimat Schweiz und in den Niederlanden, wo er beim PSV Eindhoven ein absoluter Führungsspieler war. Mittlerweile ist er dem Ruf des AC Milan nach Italien gefolgt. Bei denen er jetzt schon den Spitznamen xUccellino Cucux hat für seine Spielweise die fehlerlos wie eine Schweizer Uhr ist.

Nachdem er 1995 im Alter von 18 Jahren gegen Griechenland sein Debüt gefeiert hatte, wurde er zu einer festen Größe in der Schweizer National- mannschaft, in welcher er nach der Europameisterschaft 2004 Kapitän wurde und die sich für die WM 2006 in Deutschland qualifizierte. Sie setze sich u.a gegen Irland, Israel, Frankreich und später der Türkei im xPlayoffx durch.


Gegen Frankreich gelang ihnen zweimal ein Unentschieden: 0:0 im Stade de France, 1:1 im Stade de Suisse. Bei der Weltmeisterschaft wollen sie sich in der Gruppe G gegen Frankreich, Togo und Südkorea durchsetzen. Mit den jungen Spielern Vonlanthen, Barnetta, Senderos, Ziegler und Berhami und den Routiniers Vogel, Zuberbühler, Müller und Wicky gab es die beste Mischung zwischen Jung und xAltx. Johann Vogel ist als Kapitän der Nationalmanschaft das Bindeglied zwischen den Generationen in der Mannschaft; durch seine Erfahrung und Führungs- qualität ist er Hoffnungsträger und Schlüsselspieler der Schweizerischen Nationalmannschaft.