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PSV Eindhoven
Einen ganz grossen Erfolg errang ich in dieser Saison auch auf persönlicher Ebe- ne. Ich wurde von den Profispielern der Eredivisie zum besten Fussballer vom Jahr 2000/2001 gewählt. Dieser Erfolg ist doch ein sehr grosser, gewannen doch diese Auszeichnung vor mir Spieler vom Kaliber wie Jaap Stam, Marc Overmars, Frank Rijkaard oder Ruud Gullit um nur einige zu nennen.
Für mich war es bereits die 7 Champions League Saison. In der Meisterschaft lief es nach anfänglichen Schwierigkeiten wie am Schnürchen und wir lagen schon nach Mei- sterschaftshalbzeit mit zehn Punkten Vor- sprung an der Tabellenspitze. In der Cham- pions League hiessen unsere Gruppen- gegner Arsenal, Panathinaikos Athen und Rosenborg Trondheim. Wir beendeten die Gruppenphase mit 13 Punkten gleichauf mit Arsenal. Im Achtelfinal kam es zum ersten Holländisch-Französischen Duell, in welchem wir uns mit einem Gesamtscore von 3-0 gegen die AS Monaco durchsetzten. Im Viertelfinal war dann Olympique Lyon der Gegner: das Kräfteverhältnis war dieses Mal ausgeglichener und nach 2x90 Minuten hiess es 2-2. Wir hatten jedoch die besseren Nerven und setzten uns schlussendlich ver- dient im Penaltyschiessen durch.
Es kam zum Spiel des Jahres für den PSV Eindhoven und mich. Im Halbfinale der Champions League kam es zum Aufeinan- dertreffen mit dem "grossen" AC Milan. Mein Abgang stand zu diesem Zeitpunkt schon fest, da ich nach 6 Jahren Holland noch eine andere Fußballkultur kennen lernen wollte, doch war man sich zu die- sem Zeitpunkt noch mit keinem anderen Verein einig geworden. Das Hinspiel im San Siro ging 2-0 verloren und die Enttäuschung war dementsprechend gross. Wir hielten gut mit und hatte phasenweise mehr vom Spiel.
Erst in der 66. Minute schoss Cocu durch einen Kopfball das hoch verdiente 2:0. Die Zuschauer hatten sich bereits auf eine Verlängerung eingestellt, als Milan mit seinem ersten nennenswerten Angriff zum 1:2 traf. Das 3:1 durch Philippe Cocu, der bereits zum 2:0 getroffen hatte, nützte uns nichts mehr. Die Auswärtstor-Regel entschied zu Gunsten der Italiener. Wir waren über beide Spiele gesehen mindestens ebenbürtig gewesen. Ich zeigte, wie meine Mitspieler auch, zwei starke Partien. Doch die Italiener waren effektiver und qualifizierten sich deshalb für den Final gegen Liverpool. |
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